Musik Information

Die Rundfunk ( Studio ) Aufnahmen entstanden nicht auf traditionelle Art – stufenweise aufgenommen, Korrekturen – sondern einfach live und nur einmal gespielt, fertig.

Live-Aufnahme


Josef Winkelmayer, Winkelmayer Brass, Brass, Regensburg Josef Winkelmayer, Winkelmayer Brass, Brass, Regensburg Josef Winkelmayer, Winkelmayer Brass, Brass, Regensburg
Fuvola Blues
M7 országút
Josef Winkelmayer, Winkelmayer Brass, Brass, Regensburg
Josef Winkelmayer, Winkelmayer Brass, Brass, Regensburg
Gregorian dal
Mercy Mercy

Unsere Musik

Dieses Jazz Programm war nur ein Teil unseren Programms, wir haben lieber und überwiegend Jazzrock gespielt. Z.B. Jimmy Smith, Tijuana Brass, Blood Sweat & Tears, Deodato, Chicago, Sergio Mendez, Beatles. Da konnte man improvisieren und die Musik war tanzbar.

Josef Winkelmayer, Winkelmayer Brass, Brass, Regensburg

Viele Leute sind nur zum hören gekommen, andere haben getanzt. Mit diesem Programm waren wir auch im Ausland und die Songs mit ihrem besonderen Sound waren in ganz Europa beliebt. Wir haben leider keine Aufnahmen aus dieser Zeit.
Als György Jakab aus der Band aussteigen musste, übernahm das Orgelspiel. Da habe ich manchmal gleichzeitig Orgel und Posaune gespielt, es war eine gute Show.

Oben genannte Songs haben wir Abend für Abend gespielt, meistens im Ausland, wie z.B. Riverboat/Lübeck, Hotel Hilton/ Berlin(West). Das Publikum genoss die Musik sehr oft sitzend und am Ende applaudie rten.
Ich habe insgesamt 120 Songs arrangiert in 3 Jahren, in der Qualität, wie man es hören kann. Diese Arbeit war für mich nicht mal anstrengend. Es hat mir viel Spaß gemacht.
Ich habe diese Aufnahmen damals – vor 37 Jahren – einmal angehört und dann vergessen.
Ich habe sie letzte Woche zufällig gefunden, sie angehört und ich war erstaunt. Eins ist sicher: ich wollte immer gut spielen, nach meiner Vorstellung. Ich wollte immer nur das spielen, was mir gefiel, ich habe es auch erreicht. Schade, dass ich keine weiteren Aufnahmen habe. So ist vieles verloren gegangen. Was zu bemerken sei: die Musik eine große Begeisterung ausstrahlt. So ging es bis zum Schuss.
Der Ursprung der Aufnahme ist etwas schleierhaft. Keine von uns weiß genau, wer, wie und wo es gemacht hat. Auf jedenfalls muss es mit einem Tonbandgerät mit 19-er Geschwindigkeit gemacht worden, ein Kollege bediente es. Anschließend wurde alles auf ein Grundig Transistor Radiorekorder überspielt. Deswegen ist es nur in Mono. Die originalen Bänder sind verschollen. Die Qualität der Aufnahmen ist live, mit einer Einstellung. Das hört man ab und zu leider: mal ist der Gesang zu laut, oder die Bläser zu leise. Die Verhältnisse sind eben nicht optimal. Es wurde einfach live aufgenommen, wie wir jeden Abend die Musik spielten. Es war kein Techniker da, der hätte es korrigieren können.

Josef Winkelmayer, Winkelmayer Brass, Brass, Regensburg

 

Wir haben leider nicht viele Aufnahmen aus dieser zeit. Ich konnte doch ein paar Amateur-Aufnahmen aufzutreiben. Ich habe im Internet die Homepage des Schlagzeugmuseums in Cegléd entdeckt, dessen Leiter Sándor Karman in den 70-er Jahren unsere Band im Matróz Csárda in Siófok oft gehört und nach so vielen Jahren erinnerte sich an die Musik und sehr positiv sich äußerte, ermutigte mich diese Musik auch zu veröffentlichen. Die sind ein Querschnitt unseres Programms von damals.
 
Der Name Jo Win Brass wurde von einer Agentur erfunden. Die meinten, es kling eher englisch. Winkelmayer ist ein bayerischer Name, klang in Ungarn fremd. In Deutschland eher heimisch. Mein Name diente dazu: Jo – Jozsef, Win- Winkelmayer. Die englisch-amerikanischer Musikhegemonie war und ist dominierend in Europa.
Was die Band betrifft, die Rhyhmus-Section war ausgewechselt. Von dem Bläser sind der Trompeter und ich seit 1969 zusammen gewesen.